Freitag, 20. März 2026

Wenn Glaube greifbar wird: Pfarrer Herr erklärt die Taufe kindgerecht

Ein besonderer Besuch erwartete heute die Kinder der Kita St. Cyriakus in Lindenberg: Pfarrer Christoph Herr nahm sich im Rahmen seiner Fastenzeitkatechese Zeit, um den jüngsten Gemeindemitgliedern die Bedeutung der Taufe näherzubringen.

Im Zuge seines Vorhabens, alle fünf Talkitas zu besuchen, erklärte er den Kindern anschaulich und kindgerecht, was eine Taufe ist, warum sie gefeiert wird und welche Zeichen und Symbole dabei eine Rolle spielen. Besonders spannend wurde es, als der Pfarrer den Kindern „Chrisam“ zeigte – ein wohlriechendes, nach Zimt duftendes Öl, das in der Kirche eine wichtige Bedeutung hat. Chrisam ist ein vom Bischof geweihtes Salböl, das bei der Taufe, Firmung und Priesterweihe verwendet wird. Der Name stammt vom griechischen Wort „chrisma“, was so viel wie „Salbung“ bedeutet. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Mensch in besonderer Weise zu Gott gehört.

Mit großem Interesse verfolgten die Kinder die Erklärungen und durften sogar selbst erleben, wie sich das Öl anfühlt, als ihnen vorsichtig etwas davon auf den Handrücken gestrichen wurde. Neben dem Chrisam stellte Pfarrer Herr weitere wichtige Elemente der Taufe vor: ein weißes Gewand als Zeichen für Reinheit und einen neuen Anfang, die Taufkerze als Symbol für das Licht Christi, gesegnetes Wasser sowie die Rolle der Taufpaten.

Die Kinder beteiligten sich lebhaft am Gespräch, brachten eigene Ideen ein und stellten neugierige Fragen – etwa, wofür man Wasser noch verwenden könne, ob Chrisam essbar sei oder warum Babys damit gesalbt werden. Geduldig und liebevoll ging der Pfarrer auf jede Frage ein und schaffte es, den Kindern die Inhalte auf verständliche und einprägsame Weise zu vermitteln.
Wie schon bei seinen vorherigen Besuchen war es für alle Beteiligten eine bereichernde Begegnung. Wir freuen uns jedes Mal aufs Neue, Pfarrer Herr in unserer Mitte begrüßen zu dürfen, der mit seinem Wissen und seiner herzlichen Art unseren Glauben stärkt und lebendig werden lässt.

 

von Jasmin Wittmann