Dienstag, 03. Februar 2026
Ein besonderer Segenstag in der Kita St. Elisabeth
Einen ruhigen und zugleich eindrucksvollen Start in den Tag erlebten die Kinder und das Team der Kita St. Elisabeth: Pfarrer Christoph Herr kam in die Einrichtung, um den traditionellen Blasiussegen zu spenden. Damit wurde ein alter kirchlicher Brauch aufgegriffen, der bis heute vielerorts gepflegt wird.
Geduldig stellte sich jedes Kind einzeln vor den Pfarrer. Mit zwei gekreuzten Kerzen sprach er den Segensspruch und bat um Gottes Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen. Für viele Kinder war es spannend zu beobachten, wie nah die Kerzen an den Hals gehalten wurden – natürlich ohne Gefahr, aber mit sichtbarer Ehrfurcht vor dem besonderen Ritual.
Zuvor hatte Pfarrer Herr anschaulich erzählt, wer der heilige Blasius war. Als Bischof im 4. Jahrhundert soll er einem Jungen geholfen haben, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte. Diese Begebenheit begründet den Brauch des Segens, der jedes Jahr am 3. Februar gespendet wird. Die Geschichte machte deutlich, wie sehr sich christliche Traditionen um Schutz, Fürsorge und Nächstenliebe drehen.
Auch die pädagogischen Fachkräfte stellten sich unter den Segen und nutzten den Moment der Stille bewusst. In einer Zeit, in der der Alltag oft von Hektik geprägt ist, bot die kleine Feier in der Kita Gelegenheit zum Innehalten.
Die Kita St. Elisabeth dankt Pfarrer Christoph Herr herzlich für seinen Besuch und die Zeit, die er sich für die Gemeinschaft genommen hat. Der Blasiussegen wurde so zu einem Zeichen der Verbundenheit – und zu einer wertvollen Erfahrung für Groß und Klein.
von Jasmin Wittmann


